35-Jährige stach schlafenden 65-Jährigen nieder – Mann lebensgefährlich verletzt

In Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus ist es am Montagvormittag zu einem schweren Gewaltverbrechen gekommen.

Eine 35-jährige Frau soll einen 65-jährigen Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben, während dieser schlief.

Der Vorfall ereignete sich gegen 11.15 Uhr in der Sperrgasse. Nach bisherigen Erkenntnissen stach die aus Ungarn stammende Tatverdächtige auf den Mann ein, als er schlief. Die alarmierte Polizei fand das Opfer schwer verletzt im Stiegenhaus des Wohnhauses. Die Berufsrettung Wien übernahm die notfallmedizinische Erstversorgung, der Mann wurde umgehend operiert und befindet sich weiterhin im Krankenhaus.

Die Spezialeinheit WEGA nahm die 35-Jährige in der Wohnung des Mannes fest. Sie leistete keinen Widerstand. Laut ersten Ermittlungen hatte der 65-Jährige der Frau, die keinen Wohnsitz in Österreich hat, ermöglicht, bei ihm zu übernachten. Bei der Tatverdächtigen soll es sich um eine amtsbekannte, mutmaßlich psychisch kranke Person handeln. Gegenüber der Polizei machte sie bislang nur wirre Angaben, eine formelle Einvernahme steht noch aus.

Die Frau wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

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