Initiative „16 Tage gegen Gewalt“

Die Bundesregierung hat heute anlässlich der jährlichen weltweiten Initiative „16 Tage gegen Gewalt“ auch in der Ministerratssitzung auf die Relevanz des Themas hingewiesen und über die bereits ergriffenen Maßnahmen berichtet.

„Es gibt vermehrt Spannungen in den Familien. Deshalb ist es so wichtig, dass wir das Thema häusliche Gewalt immer wieder ins Bewusstsein bringen“, so Familienministerin Susanne Raab, die an die UN-Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ erinnerte, die morgen beginnt.

Österreich beteilige sich und intensiviere seine Bemühungen. So würden 11 Millionen Euro etwa in Gewaltschutzzentren und Familienberatungsstellen sowie in den Kampf gegen kulturell bedingte Ehrkulturen investiert.

Im Bereich der Justiz sollen die Familien- und Jugendgerichthilfe sowie Antigewalttrainings gestärkt und vom Sozialministerium vier Millionen Euro für die Arbeit mit Männern und Burschen investiert werden. Im Innenministerium wird eine verpflichtende Gefährderberatung eingeführt.

Das Frauenressort startet zusätzlich eine Kampagne, mit der alle Frauen erreicht werden sollen:

„Jeder, der Unterstützung braucht, jede Frau die von Gewalt betroffen ist oder die einfach in Sorge ist, Ängste hat, soll sich bitte an unsere Beratungsstellen wenden oder den Polizeinotruf wählen. Es gibt ausreichend Plätze in der unmittelbaren Umgebung: Hier finden Sie Hilfe. Nutzen Sie sie“, so die Frauenministerin.

 

 

 

(dunav.at)

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