Deutsche und Österreicher nutzen beim Bezahlen weiterhin am häufigsten Bargeld.

Deutschland und Österreich bleiben jene europäischen Länder, in denen Bürgerinnen und Bürger beim Einkaufen überwiegend Bargeld verwenden.

Das geht aus einer internationalen Studie hervor, die vom Beratungsunternehmen „Bering Point“ in Auftrag gegeben wurde. Banknoten und Münzen werden in diesen beiden Ländern deutlich häufiger genutzt als in sieben weiteren EU-Staaten, in denen das Institut „Jugov“ Umfragen durchgeführt hat.

Auf die Frage nach der meistgenutzten Zahlungsart gaben in der Dezember-Erhebung 73 Prozent der 2.026 befragten Erwachsenen in Deutschland an, Bargeld zu verwenden – ein Anstieg gegenüber 69 Prozent im Vorjahr.

In allen übrigen untersuchten Ländern ist die Bargeldnutzung rückläufig, auch in Österreich, wo 71 Prozent der 1.000 Befragten erklärten, am häufigsten bar zu bezahlen.

Laut Studie wird Bargeld in der Schweiz, Irland, Frankreich, den Niederlanden, Finnland und Dänemark deutlich seltener genutzt; in Schweden erledigt sogar rund ein Viertel der Bevölkerung Einkäufe vollständig ohne Bargeld.

Zum Vergleich: In Deutschland und Österreich liegt der Anteil jener, die überhaupt kein Bargeld mehr verwenden, bei lediglich zwei beziehungsweise einem Prozent, berichtete die Nachrichtenagentur DPA.

In den neun untersuchten Ländern erklärten insgesamt 37 Prozent der Befragten, dass es sicher oder sehr wahrscheinlich sei, künftig vollständig auf Bargeld zu verzichten.

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