Das geht aus aktuellen Daten der Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hervor. OeNB-Gouverneur Martin Kocher sprach in einer heutigen Aussendung von einer „leicht verbesserten Leistbarkeit von Wohnimmobilien“.
Gleichzeitig zeigten sich weiterhin deutliche Unterschiede – sowohl zwischen Neubauten und Bestandsobjekten als auch regional. In Wien legten die Immobilienpreise mit einem Plus von 2,9 Prozent deutlich stärker zu als im übrigen Bundesgebiet ohne die Bundeshauptstadt, wo ein Anstieg von 1,6 Prozent verzeichnet wurde.
Seit Beginn der Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) im dritten Quartal 2022 sind die Wohnimmobilienpreise in Österreich nominell um 3,3 Prozent gesunken. Unter Berücksichtigung der Inflation entspricht dies einem realen Rückgang von rund 16 Prozent.
Im selben Zeitraum stiegen die Einkommen um etwa 19 Prozent, wodurch sich die Finanzierbarkeit von Wohnimmobilien insgesamt leicht verbessert hat.