Der entstandene Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Aufgedeckt bei Grenzkontrolle
Der Mann wurde am 7. März 2024 bei einer Einreisekontrolle im Karawankentunnel überprüft. Zu diesem Zeitpunkt war er in einem bosnischen Minibus unterwegs. Die Behörden stellten fest, dass er trotz regelmäßiger Auslandsaufenthalte weiterhin Pensionsleistungen von der österreichischen Pensionsversicherungsanstalt (PVA) erhielt.
Nach weiteren Ermittlungen ergab sich, dass der 59-Jährige bereits seit April 2019 insgesamt 752 Mal als Busfahrer die Grenze überquert hatte – ohne seine Tätigkeit ordnungsgemäß in Österreich zu melden und somit ohne Steuern auf sein Einkommen zu entrichten.
Laut der Landespolizeidirektion Kärnten beläuft sich der entstandene Schaden „nach aktuellem Stand vermutlich auf einen unteren sechsstelligen Eurobetrag.“
Der Mann wird nun bei den Behörden zur Anzeige gebracht.