Schwerer Minibus-Unfall in Österreich – zehn Verletzte, darunter Kinder

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagabend in Piesendorf im Bezirk Zell am See sind zehn Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder.

Mehrere Personen erlitten schwere Verletzungen, teilte die Polizei des Bundeslandes Salzburg mit.

Zum Unfall kam es, als ein Pkw mit vier Insassen ins Schleudern geriet, sich überschlug, auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Kleinbus kollidierte, in dem sich sechs Personen befanden. Alle Beteiligten wurden zur Behandlung in das Krankenhaus Zell am See gebracht.

Laut Polizeibericht war ein 39-jähriger deutscher Staatsbürger mit seiner Familie auf der B168 von Mittersill in Richtung Zell am See unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich seine Ehefrau und zwei Kinder. Nach eigenen Angaben wurde der Fahrer kurzzeitig durch die Wischeranlage abgelenkt. In der Folge geriet das Auto an den rechten Fahrbahnrand und prallte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug wurde daraufhin in die Luft geschleudert, überschlug sich und kam auf dem Dach auf der Gegenfahrbahn zum Liegen.

Der aus der Gegenrichtung herannahende Fahrer, ebenfalls deutscher Staatsbürger, konnte trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der 38-jährige Lenker des Kleinbusses sowie seine fünf Mitfahrer wurden ebenso verletzt wie die Familie aus dem anderen Fahrzeug.

Im Einsatz waren das Rote Kreuz mit vier Rettungswagen, einem Notarzt sowie einem Notarzthubschrauber. Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Piesendorf und Zell am See waren mit rund 60 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen an den Rettungsarbeiten beteiligt. Alle Verletzten wurden im Krankenhaus Zell am See medizinisch versorgt.

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