Ein Lehrer hat seinen Dienst quittiert, nachdem bekannt wurde, dass er seinen Schülern im Rahmen des Unterrichts die Aufgabe gestellt hatte, ein Hakenkreuz einzumauern.
Der Vorfall ereignete sich bereits im Dezember, wie die Kronen Zeitung berichtet. Nach Bekanntwerden des Vorfalls alarmierte der Schuldirektor die Polizei und erstattete nach Rücksprache mit der Bildungsdirektion Burgenland Anzeige. Der betroffene Lehrer war zunächst suspendiert worden, bevor er schließlich seinen Rücktritt einreichte.
Die Polizei begab sich nach der Anzeige direkt in die Schule und dokumentierte den Vorfall. Das Hakenkreuz wurde von den Schülern nach einer Skizze gemauert, die der Lehrer zuvor an der Tafel vorgegeben hatte.
Zwischenzeitlich entbrannte eine Diskussion darüber, dass die dargestellte Form des Hakenkreuzes angeblich nicht der klassischen nationalsozialistischen Darstellung entspreche und in die „falsche Richtung“ gedreht sei. Rechtlich ist dies jedoch unerheblich: In Österreich sind sowohl links- als auch rechtsdrehende Varianten des Symbols gesetzlich verboten.
Die Ermittlungen dauern an. Alle Schüler, die an dem sogenannten „Projekt“ beteiligt waren, sollen befragt werden. Auch Rechtsanwälte wurden in den Fall eingebunden. Weitere Details sind derzeit noch nicht öffentlich bekannt.