Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil der Strategie „Wiener Wasser 2050“ und soll die Versorgungssicherheit angesichts von Bevölkerungswachstum und Klimawandel langfristig sichern.
Der neue Speicher wird nach seiner Fertigstellung rund eine Milliarde Liter Trinkwasser fassen. Der Bau schreitet zügig voran, der Rohbau der ersten neuen Wasserkammer ist weitgehend abgeschlossen. Umfangreiche und laufende Qualitäts- und Betonprüfungen stellen höchste hygienische und technische Standards sicher.
Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál betont die Bedeutung der strengen Kontrollen für die weltweit geschätzte Qualität des Wiener Trinkwassers. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky spricht von einem „Jahrhundertprojekt“ und verweist auf jährliche Investitionen von rund 130 Millionen Euro in die Wasserinfrastruktur.
Der Ausbau erfolgt in zwei Etappen bis Ende 2028, danach ist eine weitere Erweiterung sowie die Sanierung bestehender Kammern geplant. Insgesamt wird Wiener Wasser künftig rund zwei Milliarden Liter in seinen Speicheranlagen vorhalten können.
Mit dem Projekt setzt Wien einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung der Trinkwasserstrategie 2050, von der bereits rund ein Drittel realisiert ist.