Die beiden 37-Jährigen waren abseits der markierten Pisten unterwegs und kehrten nicht wie geplant zurück. Nach einer großangelegten Suchaktion, an der Bergretter, Lawinensuchhunde und Drohnen beteiligt waren, wurden sie am Sonntagabend lokalisiert. Für die Einsatzkräfte kam jedoch jede Hilfe zu spät – es konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.
Seit Beginn der Wintersaison haben Lawinen in den Alpen bereits zahlreiche Menschenleben gefordert. Viele Skigebiete warnen derzeit eindringlich vor der erhöhten Gefahr. In der Region des aktuellen Unglücks herrschte in den vergangenen Tagen aufgrund großer Neuschneemengen Lawinenwarnstufe 4 von 5 – damit gilt die Gefahr als groß.
Auch im benachbarten Italien kam es am Sonntag zu einem Lawinenabgang mit tödlichem Ausgang: Zwei Skifahrer starben, ein weiterer wurde schwer verletzt.