Dies geht aus aktuellen Daten von Eurostat hervor.
Die niedrigsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Bulgarien (12 Euro), Rumänien (13,6 Euro) und Ungarn (15,2 Euro) verzeichnet. Am höchsten lagen sie hingegen in Luxemburg (56,8 Euro), Dänemark (51,7 Euro) und den Niederlanden (47,9 Euro).
Die Arbeitskosten setzen sich aus zwei Hauptkomponenten zusammen: den Löhnen sowie den sogenannten Lohnnebenkosten, insbesondere den Arbeitgeberbeiträgen zur Sozialversicherung. Der Anteil dieser Beiträge an den gesamten Arbeitskosten lag EU-weit bei 24,8 Prozent.
Die geringsten Anteile an Lohnnebenkosten wiesen Rumänien (4,8 %), Litauen (5,5 %) und Malta (5,8 %) auf. Die höchsten Anteile wurden in Frankreich (32,3 %), Schweden (31,7 %) und der Slowakei (28,6 %) registriert.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde in der EU um 4,1 Prozent.
In der Eurozone erhöhten sich die Arbeitskosten in allen Ländern – mit Ausnahme Maltas, wo ein Rückgang von 0,5 Prozent im Jahresvergleich verzeichnet wurde.
Die stärksten Zuwächse gab es in Bulgarien (13,1 %), Kroatien (11,6 %), Slowenien (9,3 %) und Litauen (9,2 %).
Die geringsten Anstiege wurden in Frankreich (2,0 %) und Italien (3,2 %) festgestellt, gefolgt von Spanien, Zypern und Luxemburg mit jeweils 3,5 Prozent.
Auch in den EU-Mitgliedstaaten außerhalb der Eurozone stiegen die Arbeitskosten pro Stunde in den jeweiligen nationalen Währungen in allen Ländern, wie Eurostat weiter mitteilt.
Die höchsten Wachstumsraten wurden in Rumänien (10,6 %), Ungarn (8,9 %) und Polen (8,8 %) verzeichnet, während Dänemark mit 3,0 Prozent den geringsten Anstieg aufwies.