Der Unterricht soll stärker auf alltagsnahe Sprache ausgerichtet sein. Ab Niveau B1 werden auch regionale Dialekte vermittelt. Flexiblere Kurszeiten und Kinderbetreuung sollen die Teilnahme erleichtern.
Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) erklärte, die Kurse würden damit „verbindlicher, praxisnäher und effektiver“. Das neue Angebot des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) richtet sich an Asylwerbende mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit, Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie Vertriebene.
Mehr Fokus auf selbstständiges Lernen
Eigenständiges Lernen wird künftig stärker gewichtet. Selbstlernzeiten fließen in die Leistungsbewertung ein.
Hausaufgaben sollen dokumentiert werden. Bei mangelnder Mitarbeit drohen Sanktionen bis hin zum Kursausschluss. Für Teilnehmende ohne geeignete Lernbedingungen zu Hause werden eigene Lernräume angeboten.
Zusätzlich werden digitale Grundkompetenzen auf allen Niveaus vermittelt. Der ÖIF plant außerdem mehr Abendkurse, flexible Zeiten und einen Ausbau der Onlineangebote.