Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf autofreien und begrünten Schulvorplätzen unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“.
Seit 2022 wurden 21 Schulvorplätze umgestaltet und 13 neu errichtet. Insgesamt sind mittlerweile 93 Schulstandorte autofrei. Die neuen Vorplätze bieten mehr Platz zum Spielen, Begrünung, Sitzgelegenheiten sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Roller. Mobilitätsstadträtin Ulli Sima betont, dass Schulwegsicherheit in Wien oberste Priorität hat.
Auch Schulstraßen tragen zur Entlastung bei: Rund 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn gilt ein Fahrverbot für Kfz. Das reduziert Verkehr, verbessert die Luftqualität und erhöht die Sicherheit. Laut Verkehrsclub Österreich liegt Wien damit im europäischen Spitzenfeld.
Große Fortschritte gibt es zudem beim Radverkehr: 70 Prozent der Wiener Volksschulen sind an das Hauptradwegenetz angebunden, 30 Prozent davon an besonders kinderfreundliche Routen.
Ergänzend unterstützen Schulwegpläne für über 250 Volksschulen Kinder und Eltern dabei, sichere Wege einzuüben. So wird der Schulweg nicht nur sicherer, sondern auch zu einem wichtigen Lern- und Erfahrungsraum.