Bosnischer Pensionist wegen mutmaßlichen Sozialbetrugs über 46.000 Euro vor Gericht

Ein Pensionist aus Bosnien und Herzegowina steht im Verdacht, Sozialbetrug in Höhe von 46.000 Euro begangen zu haben

Ein Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina ist am gestrigen 27. März vor dem Gericht in Feldkirch erschienen, wo er sich wegen des Verdachts auf Sozialbetrug verantworten muss.

Laut österreichischen Medien handelt es sich um einen 60-jährigen Pensionisten, der über mehrere Jahre hinweg Sozialleistungen in Vorarlberg bezogen haben soll, während er gleichzeitig nicht gemeldete Einkünfte erzielte.

Der Anklageschrift zufolge beläuft sich der unrechtmäßig bezogene Betrag auf rund 46.000 Euro. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum Sozialhilfe bezogen und parallel dazu Einkommen verschwiegen zu haben, was als Betrug am Sozialsystem gewertet wird.

Im Rahmen des Verfahrens vor dem Gericht in Feldkirch wird zudem geprüft, ob es sich um einen systematischen Missbrauch von Sozialleistungen handelt.

Medienberichten zufolge zählt der Fall zu den größeren Sozialbetrugsfällen in diesem österreichischen Bundesland, da sowohl die Höhe des Betrags als auch der lange Zeitraum ins Gewicht fallen.

Die Verteidigung weist die Betrugsabsicht zurück und spricht von einem Missverständnis bei der Meldung der Einkünfte.

Der Prozess wird fortgesetzt. Ein Urteil soll nach Abschluss der Beweisaufnahme und der Zeugenaussagen gefällt werden.

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