Neue Mauttarife in Österreich treten in Kraft

Ab dem 1. Januar 2026 gelten in Österreich neue Mautpreise auf wichtigen Autobahnabschnitten

Davon betroffen sind sowohl Touristinnen und Touristen als auch Autofahrer, die regelmäßig über die Alpen in Richtung Italien, Slowenien oder in den Westen des Landes unterwegs sind.

Die staatliche Autobahngesellschaft ASFINAG, die das österreichische Autobahn- und Schnellstraßennetz betreibt, hat die Tarife für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen (Pkw, Wohnmobile und kleinere Lieferfahrzeuge) angepasst. Die Preiserhöhung orientiert sich an der Inflation des Jahres 2025, die bei rund vier Prozent lag.

Neue Mautpreise auf einzelnen Strecken

  • A9 Gleinalm: 12 € (zuvor 11,50 €)

  • A9 Bosruck: 7 € (unverändert)

  • A10 Tauern/Katschberg: 15 € (zuvor 14,50 €)

  • A13 Brenner: 12,50 € (zuvor 12 €)

So kostet beispielsweise die Fahrt von München nach Südtirol über den Brenner ab 2026 12,50 €, also 50 Cent mehr als bisher. Die Durchfahrt durch den Tauern-Tunnel in Richtung Kärnten oder Slowenien schlägt künftig mit 15 € zu Buche.

Mehrfahrtenkarten

Auch die Preise für Mehrfahrtenkarten steigen, bleiben jedoch für Vielfahrer weiterhin attraktiv:

  • A9 Pyhrn: 80 € (zuvor 77,50 €)

  • A10 Tauern: 90 € (zuvor 87 €)

  • A13 Brenner: 75 € (zuvor 72 €)

  • S16 Arlberg: 78 € (zuvor 75 €)

Gründe für die Preisanpassung

Laut ASFINAG werden die Mauttarife regelmäßig an die Inflation angepasst. Die Einnahmen fließen direkt in die Erhaltung und Modernisierung der Straßeninfrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit, etwa beim Tunnelbetrieb, bei Überwachungssystemen sowie beim Lawinenschutz.

Österreich investiert jährlich rund eine Milliarde Euro in sein Autobahn- und Schnellstraßennetz. Die Maut stellt dabei die wichtigste Finanzierungsquelle dar.

Abschließend empfiehlt das Unternehmen, die Maut digital über die App oder den Webshop zu kaufen, um Wartezeiten und Staus an den Mautstellen zu vermeiden.

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