Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Landstraße, wo das Gebäude der Einrichtung aus Sicherheitsgründen evakuiert wurde.
Unmittelbar nach Eingang der Drohung wurden zahlreiche Polizeikräfte zum Einsatzort entsandt. Gegen 7:15 Uhr wurde das Gebäude geräumt, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher konnten das Objekt sicher verlassen. Spezialisierte Einheiten durchsuchten anschließend die Räumlichkeiten gründlich, um das Vorhandensein eines Sprengsatzes auszuschließen.
Die Polizeisprecherin Anna Gutt bestätigte die eingegangene Drohung sowie den Einsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen konnte die Polizei rasch eine tatverdächtige Person ausforschen.
Dabei handelt es sich mutmaßlich um einen unzufriedenen AMS-Kunden, der bereits zuvor durch auffälliges Verhalten in Erscheinung getreten sein soll. Polizeibeamte begaben sich daraufhin zu seiner Wohnadresse, wo der Mann angetroffen wurde. Er steht im Verdacht, die Bombendrohung ausgesprochen zu haben.
Im Zuge der Durchsuchung des Gebäudes wurde kein Sprengsatz gefunden. Ungeachtet dessen wurde der Tatverdächtige gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen.
Die Ermittlungen dauern an. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.