Neben dieser bedingten Strafe wurde gegen ihn auch eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verhängt.
Kurz darauf fuhr auch eine Krankenschwester (55) aus Slowenien in die verschobene Leitschiene – ihr Mercedes wurde direkt auf den Mann geschleudert, der angehalten hatte, um zu helfen. In diesem Moment verblutete der 43-jährige Österreicher aus Niederösterreich noch an der Unfallstelle.
Lkw-Fahrer bestritt, eingeschlafen zu sein
Im Laufe des Verfahrens wurde untersucht, wer durch Unachtsamkeit zum tragischen Ausgang beigetragen hatte. Alle Beteiligten – mit Ausnahme des Lkw-Fahrers – hatten ihre Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen angepasst.
„Ich gebe zu, dass ich zu schnell gefahren bin“, erklärte der Staatsbürger aus Bosnien und Herzegowina während des Prozesses, dem auch vorgeworfen wurde, am Steuer eingeschlafen zu sein. Der angeklagte Lkw-Fahrer bestritt dies jedoch:
„Ich war nicht müde. Die Fahrbahn war voller Wasser, das das Fahrzeug ins Schleudern brachte.“
Ein Gutachten widerlegte jedoch seine Aussagen. Nach einem weiteren Test und einer zusätzlichen Begutachtung fällte der Richter ein verurteilendes Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist.