Österreich setzt auf versteckte Radargeräte: Strafen kommen ohne Vorwarnung

In Ried, einer kleinen Gemeinde mit rund 13.000 Einwohnern, kommen seit Jahren mobile Radargeräte zum Einsatz.

Die modernen Systeme helfen dabei, Geschwindigkeitsüberschreitungen effektiv zu erfassen. Die Verantwortlichen für die Verkehrssicherheit nutzen dabei einen besonderen Trick: Die Geräte sind in Autos versteckt, die am Straßenrand geparkt sind und von den meisten Autofahrern kaum bemerkt werden.

Obwohl die Geräte unauffällig arbeiten, veröffentlicht die Stadtverwaltung die Standorte der Radarautos, um Vorwürfe zu vermeiden, man wolle Autofahrer gezielt „abkassieren“. Diese Informationen werden jeden Monat im Internet bekannt gegeben.

Vor einigen Monaten wurde die Zahl der Standorte auf drei erhöht. Derzeit stehen die Radarautos in der Goethestraße, der Josef-Kränzl-Straße und der Südtiroler Straße.

Bürgermeister: Radargeräte erhöhen die Verkehrssicherheit

Der Bürgermeister von Ried, Bernhard Zwielehner (ÖVP), betonte, dass diese Radargeräte die Verkehrssicherheit deutlich verbessern. Die Geldstrafen, die Verkehrssünder bezahlen, fließen in das Budget der Stadt.

Ähnliche Methode auch in Traun im Bezirk Linz-Land

Ein ähnliches Vorgehen gibt es auch in Traun im Bezirk Linz-Land. Bürgermeister Karl-Heinz Koll (ÖVP) erklärte, dass sich nach zwei Jahren Einsatz gezeigt habe, dass der Verkehr langsamer geworden sei – was der Sicherheit zugutekommt. Gleichzeitig habe der Rückgang der Verkehrsverstöße aber auch zu geringeren Einnahmen für die Stadt geführt, berichten die Medien.

Mehr dazu

Popularno