Während des Treffens wurde der Arbeitsplan für das laufende Jahr besprochen und ein Überblick über die finanzielle Lage gegeben. Es wurde betont, dass der Verein zunehmend sowohl von der serbischen Gemeinschaft als auch von Institutionen anerkannt wird. Dies zeigt sich unter anderem in Einladungen, wie der Teilnahme an einem Empfang beim Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sowie der Einladung zum Gipfel regionaler Wirtschaftsverbände, der Ende März in Belgrad stattfinden wird.
Der humanitäre Einsatz des Vereins wurde ebenfalls hervorgehoben, wobei beschlossen wurde, 10.000 Euro für diese Aktivitäten bereitzustellen. Am Abend überreichte der Verein dem Serbischen Zentrum in Wien einen Scheck über 5.000 Euro, die für den Kindergarten in Osojane gesammelt wurden.
Serbischstämmige Geschäftsleute aus Österreich folgten dem Aufruf des Serbischen Zentrums und schlossen sich zusammen, um den Kindern in Osojane Zugang zu Strom zu ermöglichen. Zoran Đondović, Vorstandsmitglied des Vereins, betonte, dass sie die serbische Bevölkerung im Kosovo unterstützen möchten, um ihnen das Leben etwas zu erleichtern. Mit diesen Mitteln werden fünf Stipendien für serbische Studierende in Wien finanziert, zudem wurde Hilfe für die Kinder in Osojane bereitgestellt.
Dank dem Verein serbischer UnternehmerInnen in Österreich und dem Serbischen Zentrum in Wien wird der Kindergarten „Maja“ in Osojane bald einen Generator erhalten, um die Probleme durch die täglichen Stromausfälle zu lösen.
Aleksandar Matić, Mitglied des Serbischen Zentrums, dankte für die Unterstützung und erinnerte daran, dass ihre Organisation seit Jahren Serben im gesamten Kosovo besucht und ihnen durch verschiedene humanitäre Aktionen hilft.
Es wurde angekündigt, dass das erste Treffen und die Vereinbarung mit dem Verband aus Slowenien stattfinden wird. Zudem wurde beschlossen, Kooperationen mit Wirtschaftsverbänden anderer nationaler Gruppen in Österreich aufzubauen, beginnend mit dem nordmazedonischen Verband.
Es wurde auch vereinbart, die Tradition des Sommerfests der Unternehmer im Juli fortzusetzen.
Nach dem Vorstandstreffen fand ein geselliges Beisammensein mit Unternehmern, die noch keine Mitglieder sind, und Freunden des Vereins im renovierten Restaurant „Belgrad“ statt.
Er fügte hinzu, dass sie in der kommenden Zeit diese Spende übergeben und eine weitere in einer Reihe von humanitären Aktionen für ein besseres Leben der serbischen Bevölkerung im Kosovo durchführen werden. Der Verein umfasst bereits 35 Unternehmen und plant, die Mitgliedschaft weiter auszubauen.
Es wurde auch der Vorschlag des Vorstands angenommen, Kooperationen mit serbischen Wirtschaftsverbänden in Slowenien, Deutschland und der Schweiz aufzubauen.