Sechs Musiktheaterpreise für Wiener Staatsoper

Gleich sechs Mal wurde die Wiener Staatsoper bei den Österreichischen Musiktheaterpreisen 2022 auszeichnet. Einen Preis erhielt u.a. Anna Netrebko für die beste Hauptrolle in „Macbeth“. Auch das Theater an der Wien und die Wiener Sängerknaben wurden ausgezeichnet.

Bereits zum zehnten Mal wurden die Österreichischen Musiktheaterpreise verliehen. Bei der bei der Jubiläumsgala abgeräumt hat die Wiener Staatsoper – und das gleich sechs Mal.

Dabei wurde Anna Netrebko für die beste weibliche Hauptrolle als „Lady Macbeth“ in „Macbeth“ ausgezeichnet. Der Preis für die beste männliche Hauptrolle ging an Georg Zeppenfeld als „Gurnemanz“ in „Parsifal“.

Sonderpreis für Wiener Sängerknaben

Die weiteren Preise an die Wiener Staatsoper gingen an Philippe Jordan für die beste musikalische Leitung, an Freddie de Tommaso für die beste männliche Nebenrolle als Macduff in „Macbeth“ und an Vera-Lotte Boecker als bester Nachwuchs als „Micaela“ in „Carmen“.

Mit dem den Sonderpreis „Courage und Ermutigung in der Pandemie“ wurde die Wiener Staatsoper gemeinsam mit ORF III für „Wir spielen für Österreich“ ausgezeichnet. Aber auch weitere Wiener Institutionen wurden geehrt. So erhielten die Wiener Sängerknaben den Sonderpreis „Chor“ und das Wiener Tanzfestival „ImPulsTanz“ den Sonderpreis Tanz“ International“.

Theater an der Wien ebenfalls ausgezeichnet

Ebenfalls in mehreren Kategorien der Österreichischen Musiktheaterpreise 2022 wurde das Theater an der Wien ausgezeichnet: Der Preis für die beste Ausstattung ging an Katrin Lea Tag für „Porgy and Bess“. In der Kategorie „beste Gesamtproduktion Oper“ wurde das Stück „Der feurige Engel“ und in der der Kategorie „beste Gesamtproduktion Operette/Musical/Revuetheater“ das Stück „Zaza“ geehrt.

Mit dem Sonderpreis für „Internationales Kulturengagement“ wurde Dirigent Seiji Ozawa für seine herausragenden Verdienste um das Musiktheater ausgezeichnet. Hingegen wurde Sängerin Gundula Janowitz wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

(MeinBezirk.at/Foto: Pixabay)

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