Demnach erhielten im vergangenen Jahr durchschnittlich 501.237 Personen Pflegegeld – ein Zuwachs von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu erhöhten sich die Ausgaben um 6,0 Prozent auf insgesamt 3,63 Milliarden Euro.
Die durchschnittliche Höhe des Pflegegeldbezugs lag 2025 bei 604 Euro und damit um 3,7 Prozent höher als 2024.
Rückgang nur in der höchsten Pflegestufe
In sechs der sieben Pflegestufen stieg die Zahl der Anspruchsberechtigten. Lediglich in der siebten und höchsten Stufe, die Menschen mit den schwersten Beeinträchtigungen umfasst, war ein Rückgang zu verzeichnen: Die Zahl sank von 8.586 im Jahr 2024 auf 8.332 Personen. Die meisten Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher entfielen mit 146.260 Personen weiterhin auf die niedrigste Pflegestufe 1.
Ein Blick auf die langfristige Entwicklung unterstreicht den Trend: Im Jahr 2019 lag der Jahresdurchschnitt noch bei 463.662 Pflegegeldbeziehern. Innerhalb von sechs Jahren bedeutet das einen Anstieg um 8,1 Prozent.