Österreich verzeichnet in diesem Winter 26 Lawinentote

In Österreich sind in diesem Winter insgesamt 26 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.

Das teilte der Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) am Donnerstag mit – deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Besonders tödlich erwies sich der Zeitraum zwischen dem 15. und 24. Februar, in dem 14 Personen starben. Das Kuratorium erklärte, dass sich Unfälle wiederholt unter kritischen Bedingungen im Gebirge ereignen.

„Obwohl Warnungen vor solchen Lawinenbedingungen ausgegeben werden und das erhöhte Risiko allgemein bekannt ist, scheint das individuelle Risikomanagement bei manchen Personen zu versagen“, so das Kuratorium.

Nachdem zu Beginn des Winters vergleichsweise wenig Schnee gefallen war, ist das Lawinenrisiko in den vergangenen Wochen stark angestiegen und bleibt insbesondere in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg weiterhin erheblich.

Die Behörden riefen daher zu großer Vorsicht auf, vor allem bei Personen, die gesicherte Pisten verlassen.

Für Betroffene oder deren Familien können Rettungseinsätze zudem hohe Kosten verursachen. In Österreich stellen Bergrettung und Alpinpolizei ihre Einsätze häufig in Rechnung.

Der Einsatz eines Rettungshubschraubers kostet im Durchschnitt zwischen 5.000 und 6.000 Euro für eine rund 40 Minuten dauernde Operation.

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