Wien verschärft Maßnahmen: Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro

In Wien wurden strengere Maßnahmen gegen Verstöße gegen Sauberkeitsregeln eingeführt.

Eine ungewöhnliche Kampagne macht die Bevölkerung zusätzlich darauf aufmerksam: Auf Grünflächen wurden Holzfiguren eines Jack-Russell-Terriers mit einem orangefarbenen Warnschild im Maul aufgestellt.

Wie bereits angekündigt, startet am 20. April die diesjährige Aktion Wien räumt auf. Zwei Wochen lang werden Gehsteige, Spielplätze und Grünanlagen im gesamten Stadtgebiet gereinigt. Parallel dazu wurden auch die Strafen für verantwortungsloses Verhalten deutlich erhöht.

Höhere Strafen für Verstöße

Seit dem 1. April gelten neue Bußgelder: Wer beispielsweise einen Zigarettenstummel auf die Straße wirft oder die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt, muss nun 70 Euro zahlen – statt bisher 50 Euro.

Bei illegaler Entsorgung von Sperrmüll droht eine Anzeige, und die Strafe kann bis zu 1.000 Euro betragen.

Verstärkte Kontrollen im Stadtgebiet

Die Einhaltung der Vorschriften wird von städtischen Kontrollorganen überwacht, den sogenannten WasteWatcher, die regelmäßig im gesamten Stadtgebiet patrouillieren und Verstöße ahnden.

Einnahmen fließen zurück in die Sauberkeit der Stadt

Die Stadtverwaltung betont, dass die durch Strafen eingenommenen Gelder zweckgebunden verwendet werden. Sie fließen direkt in zusätzliche Maßnahmen zur Sauberhaltung Wiens zurück.

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