Neue Studierenden-Sozialerhebung: Deutlich steigende Wohnkosten, vor allem in Wohnheimen

Die aktuelle Studierenden-Sozialerhebung zeigt, dass die Wohnkosten für Studierende in den vergangenen Jahren – ähnlich wie in der Gesamtbevölkerung – spürbar gestiegen sind.

Besonders stark betroffen sind dabei Wohnheime. Gleichzeitig berichten jedoch weniger Studierende von finanziellen Schwierigkeiten. Auch der Anteil der erwerbstätigen Studierenden ist leicht zurückgegangen.

Die Studierenden-Sozialerhebung wird seit den 1970er-Jahren regelmäßig durchgeführt. Dafür werden Fragebögen an alle ordentlichen Studierenden verschickt. Inzwischen erfolgt die Erhebung vollständig online. Im Sommersemester 2025 nahmen rund 36.000 Studierende teil – das entspricht etwas mehr als zehn Prozent. Dies erklärte Projektleiterin Anna Dibiasi vom Institut für Höhere Studien (IHS) im Rahmen einer Pressekonferenz.

Rund 590 Euro monatlich für Wohnen

Studierende, die nicht bei ihren Eltern oder Verwandten leben, kein Fernstudium absolvieren und selbst Wohnkosten tragen, gaben im Sommersemester 2025 durchschnittlich etwa 586 Euro pro Monat für Wohnen aus.

Im Vergleich zu 2023 entspricht dies einem Anstieg von sieben Prozent, im Zehnjahresvergleich seit 2015 sogar von 51 Prozent. Inflationsbereinigt fällt der Anstieg jedoch deutlich moderater aus: Seit 2023 beträgt er lediglich 0,3 Prozent, seit 2015 rund neun Prozent.

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