Gleichzeitig äußerten 45 Prozent der Amerikaner große Sorge, sich in den kommenden Monaten Treibstoff nicht mehr leisten zu können – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu früheren Umfragen.
Das Thema Energiepreise erweist sich dabei als eine der wenigen Schnittmengen zwischen Demokraten und Republikanern: In beiden politischen Lagern ist eine Mehrheit der Ansicht, dass die Kontrolle von Öl- und Gaspreisen oberste Priorität haben sollte.
Geteilte Ansichten über politische Ziele
Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung das Ziel unterstützt, Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern, wächst zugleich die Sorge über die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts.
Diese Spannung zwischen sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interessen stellt die Regierung vor eine schwierige Gratwanderung, berichtet AP.
Begrenzte Unterstützung für weitere Eskalation
Die Umfrage zeigt zudem, dass sich die Mehrheit der Amerikaner gegen eine weitere militärische Eskalation ausspricht – insbesondere gegen den Einsatz von Bodentruppen im Iran.
Darüber hinaus äußert ein значlicher Teil der Bevölkerung nur geringes Vertrauen in die Fähigkeit des Präsidenten, angemessene Entscheidungen über den Einsatz militärischer Gewalt im Ausland zu treffen.
Politisches Risiko für die Regierung
Obwohl die Zustimmungswerte von Präsident Donald Trump insgesamt relativ stabil bleiben, deuten die Umfrageergebnisse darauf hin, dass der Konflikt mit Iran zu einer erheblichen politischen Belastung werden könnte – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und wachsender wirtschaftlicher Sorgen in der Bevölkerung.