Bundeskanzler Kurz: Opernballabsage ist der Regierung nicht leichtgefallen

Der berühmte Wiener Opernball, der im Februar nächsten Jahres stattfinden sollte, musste wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden.

„Die Entscheidung, den Opernball zu streichen ist uns nicht leichtgefallen. Aber die Tatsache, dass gerade Feste und Feiern ein Ort der Ansteckung sind, veranlassen uns zur Absage“, hielten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler in einer gemeinsamen Stellungnahme fest. Das Bundestheaterorganisationsgesetz sieht grundsätzlich die Abhaltung des Opernballs als Teil des kulturpolitischen Auftrags vor. Angesichts der herrschenden epidemiologischen Rahmenbedingungen wurde die Absage im heutigen Ministerrat von der Bundesregierung einstimmig beschlossen. „Der Opernball ist für Wien und Österreich als Kulturnation ein großes Aushängeschild, die Vorbereitungen für einen derartigen Ball dauern aber Monate. In Anbetracht der derzeitigen Corona-Situation wäre es verantwortungslos, den Ball in der gewohnten Art und Weise abzuhalten“, erläuterte Sebastian Kurz.

(bundeskanzleramt.gv.at/dunav.at)

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