Nach drei Jahren Zero-Covid: China stellt wieder Touristen-Visa aus

Nach mehr als drei Jahren dürfen nun wieder ausländische Touristen nach China einreisen. Aufgrund der strengen Zero-Covid-Politik der kommunistischen Volksrepublik war es seit 2020 nur in Ausnahmefällen möglich, einzureisen.

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie lässt China wieder ausländische Touristen ins Land. Ab Mittwoch werden wieder alle Arten von Visa ausgestellt, teilte das chinesische Außenministerium am Dienstag mit. Die Visumspflicht für Gebiete in China, für die vor der Pandemie keine Visa benötigt wurden, entfalle. Dies gelte auch für die südliche Touristeninsel Hainan und für Kreuzfahrtschiffe, die den Hafen von Shanghai anlaufen.

Tourismus soll eingebrochene Wirtschaft wieder ankurbeln

Ebenfalls werde die visafreie Einreise in das südliche Produktionszentrum Guangdong für Ausländer aus Hongkong und Macau wieder eingeführt. Das Ministerium teilte zudem mit, dass Ausländer mit einem vor dem 28. März 2020 ausgestellten Visum, dessen Gültigkeitsdauer noch nicht abgelaufen ist, ebenfalls nach China einreisen können.

Die Ankurbelung des Tourismussektors dürfte dazu beitragen, die durch die strikte Zero-Covid-Politik eingebrochene Wirtschaft wieder anzukurbeln, die im vergangenen Jahr eine der langsamsten Wachstumsraten seit fast einem halben Jahrhundert verzeichnete.

(exxpress.at/Foto: Pixabay)

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