Tankstellen flehen jetzt um Sprit – Insider packt aus

Massives Diesel-Problem in Österreich – der Nationalrat lässt nun die Notreserve anzapfen! Ein Insider verrät: Den Tankstellen geht der Diesel aus.

Mit den Stimmen von ÖVP, Grünen, SPÖ und NEOS wird nun in Österreich ein weiteres Mal die Notreserve des Landes angezapft und schrumpft um einen Vorrat für 2,4 Tage – damit sind noch 65,1 Tage Reserve für den absoluten Notfall übrig. Knalleffekt in der entsprechenden Sitzung, in der dieser Beschluss fiel: Dabei wies etwa Georg Strasser (ÖVP) auf „die Dringlichkeit der Maßnahme hin“, berichtet die Parlamentsdirektion. Strasser berichtete dabei auch von äußerst pikanten Telefonaten mit Treibstoffhändlern und -händlerinnen in Österreich, heißt es in einer Aussendung.

Konkret heißt es, Strasser habe berichtet „von Telefonaten mit Treibstoffhändler:innen, die bestätigten, dass es voraussichtlich bis Mitte Oktober ein Mengenproblem bei Diesel in Österreich geben werde. An ihn sei die dringende Bitte herangetragen worden, die Freigabe der Dieselmengen schnell zu beschließen und damit die Versorgung in den nächsten drei Wochen zu gewährleisten“. Mit der Freigabe erhoffe er sich nun, dass es zu einer Entspannung am Markt kommen werde und die Situation sich dann „direkt an den Tankstellen für die Österreicher:innen auswirken“ würde.

Bevölkerung wehrt sich gegen noch teureren Sprit

Die Regierung hat aber auch noch an anderer Front mit einem „Spritproblem“ zu kämpfen. Bei der Bevölkerung stößt die zusätzliche CO2-Bepreisung auf Unverständnis, zeigt eine Umfrage von „Unique Research“ für „Heute“ (1.600 Befragte, max. Schwankungsbreite ±2,5 Prozent). Zwei Drittel sind für eine erneute Verschiebung, nur rund ein Viertel möchte im Oktober starten. Am vehementesten für die Verschiebung sind FPÖ-Fans (83 Prozent). Auch SPÖ-, ÖVP und Neos-Wähler wollen warten, nur Grün-Anhänger haben’s eilig.

Durch die zusätzliche CO2-Bepreisung wird Benzin und Diesel in Österreich aber nicht nur abermals ein gutes Stück teurer. Experten rechnen zum Start mit einer Preiserhöhung von bis zu neun Cent pro Liter, in weiterer Folge steigen die Kosten jedoch jährlich massiv weiter an.

(Heute.at)

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