Ukraine-Geflüchtete müssen ab Oktober Öffi-Ticket kaufen

Zuletzt wurde die Ticket-Ausnahme für Geflüchtete aus der Ukraine bis Ende September bei den Wiener Linien verlängert. Mit dem 1. Oktober ist jedoch Schluss mit der Aktion.

Die Wiener Linien zeigten nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges Solidarität, indem sie es ukrainischen Geflüchteten erlaubten, alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien kostenlos zu nutzen. Zuletzt wurde diese Ausnahme bis Ende September verlängert. Ab dem 1. Oktober gilt das nach BezirksZeitung-Informationen nicht mehr.

Die Aktion, die erstmals im März in Kraft trat, läuft also mit dem kommenden Freitag, 30. September, aus. Das bestätigte auf Anfrage Wiener Linien-Sprecherin Katharina Steinwendtner: „Uns war es wichtig, Menschen, die aus der Ukraine vertrieben wurden, mit einer raschen und unbürokratischen Lösung unter die Arme zu greifen“.

Reisedokument statt Ticket

Bis zum 30. September können ukrainische Geflüchtete mit Bus, Bim und U-Bahn durch Wien fahren, ohne dafür ein Ticket kaufen zu müssen. Bei Fahrschein-Kontrollen war ein Reisedokument genug.

(Meinbezirk.at/Foto: Pixabay)

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