In Tokio mehr als 5.000 CoV-Fälle

Die Coronavirus-Infektionszahlen in der Olympiastadt Tokio sind erstmals über die Marke von 5.000 Fällen gestiegen und schüren die Sorge vor einem Kollaps des Gesundheitssystems.

Delta-Variante des Coronavirus führte zu 5.042 Neuinfektionen in Tokio. Das ist der höchste Stand seit Ausbruch der Pandemie. Experten befürchten, dass die Zahl der Neuinfektionen in den nächsten zwei Wochen auf 10.000 Fälle steigen könnte.

Um einen Mangel an Klinikbetten zu verhindern, dürfen nach einer heftig umstrittenen Entscheidung der Zentralregierung in Gebieten mit steigenden Infektionszahlen nur noch Patienten mit schweren Symptomen beziehungsweise solche, bei denen das Risiko einer schweren Erkrankung besteht, ins Krankenhaus. Der plötzliche Kurswechsel der Regierung sorgte für einen Sturm der Empörung.

 

 

(dunav.at/Agenturen)

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