Wiener Bäder: Neues Außenbecken im Brigittenauer Bad

Die Bauarbeiten für das neue Außenbecken im Brigittenauer Bad schreiten zügig voran. Vizebürgermeister und zuständiger Stadtrat Christoph Wiederkehr, Bezirksvorsteher Hannes Derfler und MA 44-Abteilungsleiter Hubert Teubenbacher überzeugten sich vom Baufortschritt.

Vizebürgermeister Wiederkehr: „Die Wiener Bäder bieten allen Menschen in Wien – insbesondere Familien – ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Um mehr Wasserfläche zu bieten, wird im Brigittenauer Bad auf der bestehenden Freifläche ein 25 x 12,5 Meter großes Schwimmbecken mit einer Wassertiefe von 0,9 – 1,35 Meter errichtet. Die Eröffnung ist mit Ferienbeginn 2023 vorgesehen.“

Zusätzlich werden die erforderlichen Ausgleichsbecken sowie Installations- und Lagerräume für die Badewassertechnik geschaffen. Die Sanitäranlagen im Freibereich werden adaptiert und neue Duschen hergestellt. Mit eigenem Eingang und eigenen Umkleiden kann das Freibecken und der Freibereich künftig unabhängig vom Hallenbad als kleines Freibad betrieben werden.

Bezirksvorsteher Derfler: „Es freut mich besonders, dass ein langjähriger Wunsch der Bezirksvorstehung nach einem Freibecken umgesetzt wird und den Bewohner*innen eine aufgewertete Freizeitanlage zur Verfügung steht.“

Ebenfalls starten in Kürze die Arbeiten für die Generalsanierung des Hallenbaddaches, die Planungsarbeiten sind abgeschlossen und alle baurechtlichen Genehmigungen liegen vor, das Projekt befindet sich derzeit in der Endphase der Leistungsvergabe.

Im Zuge des Projektes wird der Dachaufbau bis zur bestehenden Schalung abgetragen und als Warmdach mit beschieferter Abdichtung ausgeführt. Durch die Verbreiterung und Erhöhung des Hochdaches kann das Regenwasser am künftig schrägen Dach besser ablaufen und es können auf beiden Längsseiten „Lichttaschen“ eingebaut werden, die mehr Tageslicht als bisher in die Schwimmhalle lenken. Die Zwischendecken mit den darin verlaufenden Installationen sowie die bestehenden Lüftungskanäle, die in der Schwimmhalle bzw. im Hochdach verlaufen, werden ebenfalls erneuert. Für eine bessere Luftzirkulation wird auf dem Hauptdach ein neues Lüftungsgerät mit einem Sichtschutz errichtet.

Auf der gesamten Dachfläche werden Photovoltaikmodule und Solar-EPDM-Matten montiert, wodurch das Bad mit erneuerbarer Energie für Strom und Warmwasser versorgt und der Gesamtenergiebedarf gesenkt wird.

MA 44-Abteilungsleiter Teubenbacher: „Neben der Errichtung des Außenbeckens ist auch die Generalsanierung des Daches Bestandteil des Bäderbauprogrammes 2030. Im Herbst ist die Wiedereröffnung des Hallenbades geplant.“

(Foto: PID/Markus Wache)

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