OMV-Raffinerie Schwechat startete Vollbetrieb

Seit Juni stand die OMV-Raffinerie in Schwechat nach einem Unfall still, nun wurde der Betrieb wieder voll hochgefahren.

Die seit einem Unfall im Juni monatelang stillgestandene OMV-Raffinerie Schwechat läuft nun wieder im Vollbetrieb. Das teilte die OMV am Freitag mit. Das alternative Versorgungssystem, das während der Reparatur die eingeschränkte Produktion der Raffinerie Schwechat ersetzt hat, soll als zusätzliche Bezugsquelle so lang wie nötig aufrechterhalten werden.

Alternatives Versorgungssystem wird vorerst noch aufrechterhalten

Während der gesetzlich vorgeschriebenen Wasserdruckprüfung im Rahmen der Abschlussarbeiten zur Generalüberholung der Raffinerie war es am 3. Juni 2022 zu einer Beschädigung der Außenhaut an der Hauptkolonne der Rohöl-Destillationsanlage gekommen. Für die Reparatur wurden zusätzlich zur 800 Personen starken Belegschaft der OMV am Standort Schwechat bis zu 320 Leute von verschiedenen Partnerunternehmen hinzugezogen.

Ende September wurde die Wasserdruckprüfung abgeschlossen und danach die Produktion schrittweise wieder in Betrieb genommen.

Treibstoffreserven nach Unfall in OMV-Raffinerie freigegeben

Um die Versorgungssicherheit mit Treibstoffen zu gewährleisten, musste der Staat mehrmals einspringen und Treibstoffreserven freigeben. Auch Ungarn und die Slowakei gaben Teile ihrer Pflichtnotstandsreserven frei, um den Produktionsausfall in Schwechat zu ersetzen.

(Vienna.at/Foto: Pixabay)

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