Nehammer: 20.000 Migranten in Bosnien und Herzegowina und Serbien sind eine große Herausforderung

Der österreichische Innenminister Karl Nehammer erklärte heute, Österreich und Slowenien seien Verbündete im Kampf gegen die illegale Migration, in die andere Länder auf der sogenannten Balkanroute intensiver einbezogen werden sollten.

„Wir stehen vor großen Herausforderungen, da es in Bosnien und Herzegowina und Serbien 20.000 Migranten gibt“, sagte Nehamer gegenüber Reportern, nachdem er an einer gemeinsamen Grenzkontrollübung für Drohnen am Grenzübergang Sentilj mit dem slowenischen Amtskollegen Ales Hoys teilgenommen hatte.

Er sagt, dass zusätzlich zu den Provokationen der Türkei gegenüber der EU mehr Druck auf die österreichischen und slowenischen Grenzen ausgeübt wird und er erwartet, dass das heute getestete System im nächsten Jahr seine Arbeit aufnehmen wird.

Hoys sagte, dass Slowenien 24 Drohnen für die Grenzkontrolle hat und dass weitere 50 im Gange sind, während Österreich 40 Drohnen und 50 Piloten hat, die sie bedienen.

Die gemeinsame österreichisch-slowenische Übung habe gezeigt, dass mit moderner Technologie viel getan werden kann, um die Staatsgrenze zu schützen und das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.

Die Minister wiesen auf die gute polizeiliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hin und gaben an, dass 250 Schmuggler illegaler Migranten in Österreich und 180 in Slowenien entdeckt wurden, wie slowenische Medien berichten.

(dunav.at)

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