Czernohorszky: Wiener Wasser erfrischt im Sommer

Die Kühlungs-Maßnahmen von Wiener Wasser starten in die Sommersaison. Das Angebot an Trinkbrunnen wurde weiter ausgebaut, der Hitzeaktionsplan schafft zudem Rahmenbedingungen für eine kühlere Stadt. Stadt Wien – Wiener Wasser ist bereit, bei heißen Temperaturen für Erfrischung zu sorgen.

Im Mai dieses Jahres wurde bereits einmal die 30 Grad-Marke in Wien geknackt. Die letzten Sommer zählen alle zu den wärmsten Jahren der Geschichte – Tendenz steigend. Bei mehr als 30 Grad kommt die Stadt so richtig ins Schwitzen. Es bilden sich Hitzeinseln im öffentlichen Raum, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen, beispielsweise in Form von Herz-Kreislauf-Problemen. „Unsere Aufgabe ist es, hier für die Menschen an möglichst vielen Orten wirksame Abkühlung zu schaffen“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

„1.300 Trinkbrunnen bieten kostenlos erfrischendes Quellwasser für alle. Und wenn der kühle Sommerregen mal wieder auf sich warten lässt, kommt die Abkühlung eben nicht von oben, sondern einfach von der Seite,“ so der Stadtrat weiter.

In den vergangenen 10 Jahren konnte Wiener Wasser die Zahl der Trinkbrunnen von 900 auf 1.300 Stück steigern. Im Zuge des Hitzeaktionsplanes und des langfristig geltenden Klimafahrplans spielen sie eine große Rolle. Der niederschwellige Zugang zu Trinkbrunnen soll allen Menschen in der Stadt möglich sein. Daher wird die Anzahl der Trinkbrunnen in Zukunft weiter gesteigert.

• Die Stadt Wien sieht in den Stadterweiterungsgebieten zahlreiche Trinkbrunnenstandorte vor.
• Dementsprechend wird auch bei Platz- oder Straßen-Neugestaltungen evaluiert, ob zusätzliche Trinkbrunnen erforderlich sind.
• Seitens der Bezirksvorstehungen gibt es jedes Jahr neue Standorte, die genannt werden.

Sprühnebel gegen hitzeabstrahlende Straßen und Fassaden

Die zunehmenden Hitzewellen in der Stadt sind die spürbare Folge des Klimawandels. Die Menschen sind stärker belastet, wenn es nicht nur tagsüber heiß ist, sondern Tropennächte mit über 25 Grad herrschen. Besonders in den dicht bebauten innerstädtischen Bezirken macht sich der „Hitzeinseleffekt“ bemerkbar – die Temperaturen liegen hier zum Teil deutlich höher als am Stadtrand und im Umland.

Die Sprühnebel von Sommerspritzern und Brunnhilden beeinflussen das Mikroklima bei aufgeheizten Straßen und Fassaden positiv. In dieser Hitzephase werden sie bei Bedarf auf Dauerbetrieb gestellt und zählen zu den vielen Kühlungs-Maßnahmen für die Wiener*innen. Für Personen, deren Wohnungen sich an Hitzetagen besonders erwärmen, bieten diese Coolen Spots eine Linderung in der heißen Stadt. Jürgen Czernohorszky ergänzt: „Mit den vielen Kühlungs-Angeboten bieten wir schnell erreichbare, kostenlose Abkühlung für alle – für eine lebenswerte Stadt“.

Wiener Wasser-Chef Paul Hellmeier führt aus: „Unsere Brunnhilden bieten Hochquellwasser zum Trinken UND kühlenden Sprühnebel. Durch die extrem feine Vernebelung ist der Wasserverbrauch gering.“

Bei extremer Hitze darf gepritschelt werden

An extremen Hitzetagen wird an den Standorten Karlsplatz (vor der Kirche), Schwarzenbergplatz und am Meidlinger Platzl je ein Sprühschlauch mit Düsen ausgelegt. Sie bieten an extrem heißen Tagen Spaß und Erfrischung. Den ganzen Sommer über ist der Wasserspielplatz Wasserturm in Favoriten ein Spiel- und Wasserparadies für die Kleinen.

Einen kühlen Kopf bewahren dank App und Stadtplan

Wer sich auf den Weg zu den coolsten Spots der Stadt Wien begeben möchte, findet diese im digitalen Stadtplan der Stadt Wien oder in der App „Cooles Wien“. Beides zeigt den Wiener*innen Abkühlungsmöglichkeiten in ihrer Umgebung.

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